Wohnungsnot

Rund 40 000 wohnungslose Menschen, fast ein Sechstel davon Kinder und Jugendliche, leben in der Bundesrepublik ohne jegliche Unterkunft auf der Straße. In demonstrativer Aktion auf diesen enormen politischen Problem- und Handlungsdruck und für notwendige Solidarität legten sich am 11. November mehrere Dutzend Menschen aus sozialen Berufen vor das Brandenburger Tor in Berlin.

Mit dieser Protestaktion wollte man auf die Wohnungsnot in Deutschland aufmerksam machen. Durch Privatisierung sind bezahlbare Wohnungen knapp geworden. Durch die Vermietung der Immobilien von privaten Anbietern können sie die Preise selbst regulieren und somit für einen enormen Preisanstieg sorgen, was wiederum der oberen Gesellschaft zugunsten kommt. Die Leidtragenden dieser Debatte sind wie so häufig die weniger Verdienenden. Auch Banken besitzen Immobilien und sorgen somit für eine unfaire Verteilung des Wohnraums, deswegen ist es wichtig sein Geld bei nachhaltigen Institutionen wie ProSolidar anzulegen.

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