stern: „Zockerbuden“

Die Zeitschrift ‚stern’ untersuchte, wie die Menschen mit ihren Banken umgehen. Das Ergebnis war erschütternd.
Lt. ‚stern’ ist das Vertrauen der Kunden auch in Zeien der Finanz- und Bankenkrise felsenfest. „Nach einer Forsa-Umfrage für den stern fühlen sich 83 Prozent der Deutschen von ihrer Hausbank gut beraten. … Man geht hin, legt sein Geld auf den Tisch und sagt: Ich kenne mich nicht so aus, machen Sie damit, was Ihnen sinnvoll erscheint. … Kaum einer fragt, was die Bank sich an Provisionen einsteckt. … Die meisten nennen den Finanzangestellten, der ihnen Fonds und Zertifikate schmackhaft macht, ganz selbstverständlich ihren Berater. Das ist ungefähr so, als würden sie in ihrem Gebrauchtwagenhändler einen Mobilitätsberater sehen.
Und das, wo die Anweisung der Banken an ihre Beschäftigten laute: „Man könnte auch sagen: Gehen Sie bei der Ausplünderung jedes Kunden bis an die Grenze, bei deren Überschreiten er weglaufen würde.“
„Am Ende des Jahres müssen,“ so der ‚stern’, „so etwa drei Prozent der angelegten Summe aus dem Besitz des Kunden in den der Bank gewechselt haben. … Genau darum geht es, Banken wollen Geschäfte machen… Manche einst ehrwürdige Institute, Inbegriff der Seriosität, wandeln sich zu Zockerbuden.“ Die Gier „…scheint unermeßlich. Und sie schwillt an, wenn sie nicht befriedigt wird.“

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