Kritische Anmerkungen zum neuen Fonds von GLS- und KD-Bank

Da flattert uns ein Prospekt der beiden Institute Gemeinschaftsbank Leihen und Schenken (GLSBank) und Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) ins Haus. Dort wird mit Unterstützung von „Brot für die Welt“ für einen „FairWorldFonds“ geworben. Mit dem Motto: „In Gerechtigkeit investieren“. Das wäre ja ok, wenn nicht auf der Titelseite das Logo „Union Investment“ prangen würde. Union Investment? Da war doch was? „Die Union Investment Gruppe ist einer der größten deutschen Asset Manager für private und institutionelle Anleger.“ (Internetseite Union Investment) 162 Milliarden Euro von viereinhalb Millionen KundInnen verwaltet dieser internationale Finanzplayer nach eigenen Angaben. Und wohin fließt dieses Geld? In Rüstung, Chemie und in alles was sonst noch die Welt krank und kaputt macht. Ohne jeden Skrupel, immer auf der Jagd nach dem maximalen Profit. Und jetzt kooperieren GLSBank, KD-BANK und Brot für die Welt mit diesem Fonds.
Dass traditionelle Banken und Investmentfonds mit „grünen“ und „ethischen“ Angeboten versuchen, ihr Image aufzupolieren und sozial-ökologisch engagierte AnlegerInnen zu ködern, ist bekannt. Dass sich alternative Banken und eine große NGO dafür hergeben, solchen Feigenblatt-Fonds auch noch Glaubwürdigkeit zu verleihen, ist neu. Gemeinhin nennt sich das Greenwashing.

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