Geldanlage: Schwarze Schafe

In einem Interview nimmt der Finanzexperte Andrew Murphy Stellung zu „grünen“ Anlagen und „Schwarzen Schafen“:
„Nachdem immer mehr Menschen ihr Geld in ethisch korrekte und umweltschonende Investments stecken wollen, sind auch die konventionellen Banken eingestiegen.
Aber Vorsicht: Die großen Fondsgesellschaften orientieren sich oft an einem anderen Ansatz des Nachhaltigkeitsbegriffes und nehmen die in ihrem Segment jeweils besten Unternehmen ins Portefeuille (best of class). Das führte z.B. beim schweizer Nachhaltigkeitsindex dazu, die größte Biolebensmittelkette heraus- und die Lufthansa hineinzunehmen. Die Anleger möchten in eine bessere Welt investieren, stattdessen bekommen sie sogar indirekte Anteile vom Atomkonzern TEPCO oder Rüstungsfirmen unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit angeboten. Der Begriff ist pervertiert worden.“

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