Finanzjongleure im Kreisverkehr

Goldman-Sachs und JP Morgan, zwei der großen Verursacher (und Gewinner) der aktuellen Wirtschaftskrise beweisen mal wieder, wie abstrus unserer Wirtschaftssystem doch ist. Wie unter anderem der Spiegel berichtete, wandten sich beide Investment-Banken in den letzten Jahren vermehrt der Rohstoffspekulation zu. Unter anderem stieg man groß in den Handel mit Aluminium ein. Jetzt kam heraus, dass Goldman und JP Morgan über Jahre die Preise für das allgegenwärtige Leichtmetall manipuliert haben. Der Trick dahinter könnte schon fast Satire sein. Beide kauften in gigantischen Mengen Aluminium und lagerten dieses ein, um die Preise für das Metall beliebig erhöhen oder senken zu können. Um die amerikanischen Aufsichtsbehörden nicht zu verärgern, welche eine maximale Lagerdauer für den Rohstoff vorsehen, wurde das Aluminium in regelmäßigen Abständen zwischen den verschiedenen Lagerstätten zirkuliert. Ein ewiger Fluss an LKW’s brachte Aluminium aus einem Lagerhaus und tauschte es vor Ort gegen anderes Aluminium, welches es dann wieder in einem anderen Lagerhaus abzuliefern galt, und so weiter, immerzu in einem riesigen Kreis.

Hier zeigt sich mal wieder, was für seltsame aber zerstörerische Formen das Streben nach Profit annehmen kann. Unmengen von LKW’s verpesten die Luft und Zerstören unsere natürlichen Ressourcen für einen Taschenspielertrick einiger Finanzgiganten. Genau solchen Machenschaften lässt sich mit einer Einlage bei ProSolidar das Geld entziehen. Einlagen bei ProSolidar nutzen direkt sozialpolitischen und ökologischen Projekten und helfen damit, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

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