DEUTSCHE BANK beteiligt an Landraub in Kambodscha und Laos

Nach einer Studie der Nichtregierungsorganisation GLOBAL WITNESS vom Mai 2013, über die auch der SPIEGEL berichtete, ist die Deutsche Bank in Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und Korruption um den vietnamesischen Konzern HOANG ANH GIA LAI (HAGL) involviert.

Die DEUTSCHE BANK hält Aktienanteile im Wert von mindestens 4,5 Millionen $ an HAGL– einem Konzern, dem vorgeworfen wird, Bauern in Kambodscha und Laos unter Einsatz von Gewalt und ohne jede Entschädigung von Ihrem Land zu vertreiben, sowie geschützte Waldflächen widerrechtlich in Beschlag zu nehmen, um Platz für den Kautschukanbau zu gewinnen. Durch Korruption und Lobbyarbeit (oft genug ein und dasselbe) gibt es bisher keine Sanktionen gegen HAGL, stattdessen erhält der Konzern mehr Freiräume zum Landkauf. Folge sind schwere ökologische Schäden durch die Rodung riesiger Flächen und entrechtete, traumatisierte Gemeinden.

Bei der DEUTSCHEN BANK sieht man derweil zu und streicht die Gewinne ein. Damit hält sich die DEUTSCHE BANK nicht einmal an Ihren eigenen Kodex zum „nachhaltigen Bankgeschäft“, mit dem sie den erlittenen in der Krise erlittenen Vertrauensverlust ausgleichen möchte. Darin gibt Sie sich eigentlich das Ziel vor, ökologisch und sozial Nachhaltig zu wirtschaften.

Den vollständigen Bericht von GLOBAL WITNESS gibt es auf Englisch unter:

http://www.globalwitness.org/rubberbarons/

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