Green Bonds oder Greenwashing?

Paris möchte Energiewende-Finanzmetropole werden. Frankreich will im nächsten Jahr als erstes Land der Welt Grüne Staatsanleihen in Umlauf bringen um Investitionen in den Klimaschutz zu finanzieren. Wenn die Marktbedingungen es zulassen, will die französische Regierung im kommenden Jahr ihre ersten Grünen Anleihen in Umlauf bringen, um damit „ Umweltprojekte“ zu finanzieren. Banken, Unternehmen und einige Städte geben bereits grüne Anleihen aus, sogenannte Green Bonds.

Der weltweite Markt für grüne Anleihen soll laut französischer Regierung in diesem Jahr bereits die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschreiten. Der Erfolg ist dennoch zwiespältig, schließlich kommt es auf die Art der Projekte an, die hier finanziert werden und wer diese nach welchen Kriterien auswählt – vielen förderfähigen Projekten mangelt es immer noch an Transparenz.

„Stern“ berichtet „Enteignung der Sparer“

Das Magazin stern berichtet in seiner Ausgabe vom 18. Februar 2016 über Pläne der EU, nach denen die derzeit noch existieren­den Haftungsfonds vor allem der Volks- und Raiffeisenbanken sowie der Sparkassen in den staat­lichen Haftungsfonds der EU über­führt werden sollen. Die betroffe­nen Haftungsfonds sprechen von „Enteignung der Sparer“.

Tatsache ist, dass mit einer sol­chen EU-Maßnahme große Gefahr für die KundInnen der Sparkassen und der Volks- und Raiffeisen­banken heraufzieht. Aktuell sind die Einlagen bei diesen Banken – Sparbücher, Girokonten etc. – noch in voller Höhe gesichert. Würden die dafür vorgehaltenen Gelder der Banken allerdings von der EU enteignet, dann wären auch hier nur noch maximal 100.000 Euro je KundIn gesichert.

Einmal abgesehen davon, dass es ein Skandal ist, dass die Ban­ ken und die hinter diesen stehen­den AktionärInnen nicht für die von ihnen angerichteten Schäden haften müssen, sondern der Staat mit einer staatlichen Sicherung einspringt, ist es ein weiterer Skan­dal, dass noch maximal 100.000 Euro gesichert sein sollen. In Zei­ten, in denen die staatliche Rente immer weniger bzw. überhaupt nicht mehr leistet und damit die zur privaten Vorsorge angesparten Beträge steigen, ist dies eine ge­fährlich niedrige Grenze. Im Ernst­fall einer Bankenpleite kann damit die individuelle Altervorsorge in Nullkommanix vernichtet sein.

Darüber hinaus ist es in diesem Zusammenhang eine bedrohliche Entwicklung, dass alle Maßnah­men der EU die Großbanken be­vorteilen, die mittelständischen Banken hingegen massiv benach­teiligen. Es besteht die ernste Gefahr, dass die Volks- und Raiff­eisenbanken sowie die Sparkassen und andere mittelständische Ban­ ken vom Markt gedrängt werden und nur noch eine Handvoll Groß­banken den gesamten – dann viel­leicht auch bereits bargeldlosen – Finanzverkehr kontrollieren. Und zwar im globalen Maßstab.

Damit droht eine weitere Eskalation des kapitalistischen Finanzsystems. Mit Sicherheit zum Nachteil der Mehrheit der Völker der Welk und einzig zum Vorteil der wenigen Ultra-Reichen.

Nachhaltige Geldanlagen

Langenfeld. Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher ist bereit, ihr Geld in nachhaltige Geldanlagen zu investieren. Das hat jüngst eine Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW gezeigt. Dies berichtete die Rheinische Post in ihrer Ausgaben vom 08.02.2016. Genau mit dieser Thematik beschäftigt sich ProSolidar. ProSolidar steht für ein bankunabhängiger Solidar-Sparfonds auf ehrenamtlicher non-profit-Basis. ProSolidar entspringt den sozialen Bewegungen als Netzwerkinitiative „von unten“ und ist konfessionell und politisch ungebunden. ProSolidar ist konsequente sozial- und ökologiepolitisch ausgerichtet. ProSolidar folgt dem Prinzip „Leben statt Profit“. Statt Erzielung und Ausschüttung von Gewinn und Rendite Finanzierung sozial- und ökologiepolitischer Arbeit mit konzern- und gesellschaftskritischem Ansatz.

Einlagen sind sicher

Alle BankkundInnen haben in den letzten Wochen Post von ihrer Bank erhalten. Darin wurde mit­geteilt, dass ihre Einlagen nur noch bis maximal 100.000 Euro gesi­chert sind. Dies geht zurück auf neue Gesetze, die EU-weit erlassen wurden.

Es gibt dabei allerdings (noch) Ausnahmen. Eine solche sind die  Volks- und Raiffeisenbanken. Dort sind aktuell die Einlagen noch immer in voller Höhe ge­sichert.

ProSolidar arbeitet mit zwei Banken dieses Bankenverbundes zusammen – mit der EthikBank und mit der GLS-Bank. Da die Einlagen von ProSolidar mit Rück­lagen bei diesen Banken gesichert werden, sind die Einlagen der EinlegerInnen bei ProSolidar nach wie vor in voller Höhe sicher.

Februar

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Wer finanziert all diese Kriege?

Schon vor Jahren haben ausgewählte Medien darüber berichtet worum es bei dem Syrienkonflikt wirklich geht. Und zwar um die Wirtschaftsinteressen einiger weniger Reichen. Doch wer finanziert all diese Kriege? Woher stammen die Waffen die dort gebraucht werden? In der Tat, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union wissen seit Langem, dass die gekrönten Häupter von Kuwait, Qatar, den Emiraten und Saudi-Arabien alle Augen zudrücken, wenn superreiche Privatleute, salafistische Stiftungen und Moscheevereine sunnitische Gotteskrieger finanzieren, damit sie gegen Bashar al-Assad in Syrien und Nuri al-Maliki im Irak kämpfen können. Aber auch Staaten selber unterstützen Kriege durch unter anderem Waffenexporte. Die Deutsche Bank zum Beispiel ist über Kredite, Anleihen und Aktienbeteiligungen an der Finanzierung und Produktion von todbringenden Waffen beteiligt. Vom geplanten Export von mehreren Hundert Leopard 2-Kampfpanzern, die zur Aufstandsbekämpfung eingesetzt werden können, nach Saudi-Arabien würde die Bank als enge Geschäftspartnerin der Herstellerfirmen besonders profitieren. ProSolidar setzt sich mit seiner Vorstellung von moralischvertretbaren Geldanlagen diesem Prinzip entgegen.

Wohnungsnot

Rund 40 000 wohnungslose Menschen, fast ein Sechstel davon Kinder und Jugendliche, leben in der Bundesrepublik ohne jegliche Unterkunft auf der Straße. In demonstrativer Aktion auf diesen enormen politischen Problem- und Handlungsdruck und für notwendige Solidarität legten sich am 11. November mehrere Dutzend Menschen aus sozialen Berufen vor das Brandenburger Tor in Berlin.

Mit dieser Protestaktion wollte man auf die Wohnungsnot in Deutschland aufmerksam machen. Durch Privatisierung sind bezahlbare Wohnungen knapp geworden. Durch die Vermietung der Immobilien von privaten Anbietern können sie die Preise selbst regulieren und somit für einen enormen Preisanstieg sorgen, was wiederum der oberen Gesellschaft zugunsten kommt. Die Leidtragenden dieser Debatte sind wie so häufig die weniger Verdienenden. Auch Banken besitzen Immobilien und sorgen somit für eine unfaire Verteilung des Wohnraums, deswegen ist es wichtig sein Geld bei nachhaltigen Institutionen wie ProSolidar anzulegen.

Noch ein Grund für ProSolidar

Keine Kinderarbeit, keine Waffen, keine Gentechnik sind Kriterien für nachhaltige Geldanlagen. Nur die Wenigsten wollen bislang ihr Geld „Grün“ und „ethisch“ anlegen. Der Markt für grüne Geldanlagen wächst – dennoch kommt das Thema nicht aus der Nische heraus. Ein weiterer Grund der mangelnden Akzeptanz: Es fehlen immer noch klare Definitionen. Anbieter von Fonds legen selber fest, was sie unter den Begriffen ethisch oder nachhaltig verstehen.Die Frage bleibt nach wie vor, kann man den Fonds trauen? Auch was bedeutet in diesem Zusammenhang Nachhaltigkeit? Bei ProSolidar ist eine 100% Transparenz zu erwarten und es wird versichert, dass es nicht wie so oft darum geht Profit zu machen, sondern um Projekte zu unterstützen, die einen der gewählten Themen-Fonds entspreche

Mini-Mini-Zwerg

Noch ist ProSolidar ein MiniMini-Fonds. Zwar haben seit 1994 mehr als 400 EinlegerInnen über 2,5 Mio. Euro gezeichnet. Aktuell haben nach Abzug aller Rückzahlungen 229 EinlegerInnen ca. 1,7 Mio. Euro bei ProSolidar hinterlegt. Aber dennoch: Im Vergleich zu den multimilliardenschweren Fonds der Banken und Investmentgesellschaften ist ProSolidar noch immer ein Zwerg. Tatsache ist: Um tatsächlich wirksam ökologie- und sozialpolitische Arbeit finanzieren zu können. braucht ProSolidar noch viele engagierte EinlegerInnen und vor allem noch viele Einlagen. Deshalb: Jetzt mit dem beiliegenden Zeichnungsschein eine Einlage zeichnen. Und den kostenfreien AnlageProspekt anfordern.

Reicher als superreich

Die Frankfurter Rundschau berichtete in der Ausgabe vom 04.09.2015, dass das Vermögen in Deutschland noch sehr viel stärker auf einen sehr kleinen Bevölkerungsteil konzentriert ist als bisher angenommen. Nach neuen Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) besitzt alleine das reichste Tausendstel der Bevölkerung 17 Prozent des Gesamtvermögens. Die reichsten zehn Prozent nehmen für sich fast zwei Drittel (64 Prozent) des Gesamtvermögens in Anspruch. Die Berechnungen des DIW-Forschers Stefan Bach basieren auf einer Auswertung von Daten der europäischen Zentralbank. Wobei diese nach einer freiwilligen Umfrage der Bevölkerung entnommen wurden. Das DIW hat die Zentralbank-Daten deshalb mit öffentlich zugänglichen Informationen über die reichsten Personen und Familien verknüpft. Dazu zählt die Forbes-Liste der europäischen Milliardäre sowie nationale Ranglisten, wie sie in Deutschland jährlich das Manager Magazin für die 500 reichsten Inländer veröffentlicht.

 

70. Jahres Hiroshima und Nagasaki

 

Der atomare Gefahr besteht nach wie vor. 70 Jahre nach der Bombadierung Hiroshimas und Nagasaki ist die Situation unverändert, sogar noch verschlimmert. Die Menmschheit bedroht sich gegenseitig mit atomaren Waffen. Auch Katastrophen wie die in Tschernobyl und Fukushima sind keineswegs auszuschliessen. Japan ist drauf und dran eines der größten Atomkraftwerke des Landes wieder hochzufaheren und die USA und Russland sind führend in der Herstellung atomarer Waffen. All dies wird unteranderem mit dem Geld der Banken finanziert. Umso wichtiger ist es in dieser Zeit auf nachhaltige Fonds, wie ProSolidar, zu trauen und den Banken kein Geld mehr für die Finanzierung von Waffen und atomarer Energie zu liefern. 

 

 

„Sparer ausgeplündert“

DER SPIEGEL berichtet in Ausgabe 21 vom 16. Mai 2015 auf Seite 68 über das soeben neu erschienene Buch: „Die PsychoTrader. Aus dem Innenleben unseres kranken Finanzsystems. Ein Insider erzählt.“ Den Inhalt des Buches fasst DER SPIEGEL zusammen wie folgt: „Der Kuchen, der an den Börsen verteilt werde, sei das Geld des kleinen Mannes, und immer mehr Profiteure äßen mit. Sie schaufelten das Geld unwissender Sparer, die ihr Geld in RiesterProdukte, Fonds und Lebensversicherungen stecken, hin zu Groß- spekulanten, Banken und den Börsen selbst.“ Über versteckte Gebühren, Managemententgelte etc. werde den Sparern nochmals in die Tasche gegriffen. Von „Volksverdummung“ wird gesprochen. „Sparer werden ausgeplündert, Banken und Spekulanten von der Politik geschützt.“

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TTIP stoppen!

Angeblich soll das sog. Freihandelsabkommen, abgekürzt TTIP, „gesetzliche Anforderungen harmonisieren und Exporte ankurbeln“. Tatsächlich geht es um Privilegien zu Gunsten der Konzernprofite gegenüber den Staaten, den Völkern und den Menschen. Von Beginn an waren Konzerne und Industrielobby eng in die Verhandlungen eingebunden. Gewerkschaften, Umweltverbände und die weitere Öffentlichkeit, ja selbst die Parlamente, wurden ausgeschlossen.
ProSolidar fördert die Kampagne“TTIP stoppen!“. Schluss mit Abkommen und Verträgen, die Konzernprofite über die Lebensinteressen der Menschen stellen!
Nationaler bzw. internationaler Handel müssen ebenso wie die weltweite Produktion auf demokratischen Prinzipien, Gleichberechtigung und den Interessen der Völker basieren statt den Profit in den Mittelpunkt zu stellen.

Grüne Geldanlagen

SCHLECHTE NOTEN
Nicht nur mit den üblichen Geldanlagen wird Schindluder getrieben, auch bei „alternativen Geldanlagen“ ist Vorsicht geboten: Die Verbraucherzentrale Bremen hat 46 ethisch-ökologische Investmentfonds geprüft, dabei gab es reichlich schlechte Noten. Lediglich fünf Fonds schließen Kohle- und Ölindustrie aus. Acht Anbieter scheuen sich nicht, mit Waffen Geschäfte zu machen. Und fünf verdienen sogar an Kinderarbeit.
Dabei wurde noch nicht einmal die zentrale Frage angesprochen: Kann Rendite überhaupt ethisch sein?
Diese Frage mag befremdlich klingen, und doch ist sie entscheidend. Es gibt keine Rendite ohne Ausbeutung. Es sind immer Menschen oder natürliche Ressourcen, die die Gewinne schaffen. Auch, wenn es immer wieder behauptet wird: Geld kann sich weder vermehren, noch kann es arbeiten. ProSolidar geht prinzipiell anders, verantwortungsbewusst mit Geld um. ProSolidar verabschiedet sich konsequent von Rendite und Gewinn. Bei ProSolidar eingelegte Gelder fördern direkt den Einsatz für die ökologischen und sozialen Grundlagen des Lebens. Leben statt Profit, so lautet die Devise.

Geldanlagen ohne krimenelle Energie

Bei Geldanlagen ist kriminelle Energie im Spiel. Auch wenn alles den Anstrich der Legalität hat. Z.B. die Hedgefonds, die skrupellos ganze Staaten in den Ruin spekulieren (wie das gerade in Argentinien wieder der Fall ist).
Wer bei ProSolidar sein Geld zurücklegt, kann sicher sein, dass sein Geld „sauber“ bleibt. Und er hat zudem Sicherheit. ProSolidar arbeitet seit 1994, und doch hat noch nie eine Einlage auch nur einen Cent verloren.
ProSolidar setzt die Gelder der EinlegerInnen direkt und unmittelbar in sozial- und ökologiepolitischen Projekten ein. Dadurch entsteht Lebensrendite in Form von Verteidigung und Sicherung der Lebensqualität. Leben statt Profit.
Wechseln Sie vom spekulativen Umgang mit Ihren Geldrücklagen für Alter, Kinder etc. zu solidarischer Förderung bei ProSolidar. Nutzen Sie das Antwortformular für Ihre Entscheidung. Jetzt handeln und 50% des üblichen Agio sparen.

Schmutzige Zinsen

Woher kommen die Erträge auf die Sparguthaben und Geldrücklagen? – Alleine in den letzten Wochen wurde berichtet, dass die Banken ihre Gewinne, also die Zinsen und Erträge für Sparbücher etc. – mit Nahrungsmittelspekulation, Atomwaffen und Gentechnik machen. Die DEUTSCHE BANK profitiert sogar vom GAU in Fukushima.

Genfood stoppen

Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gentechnik in Lebensmitteln ab. Dennoch werden gentechnisch veränderte Pflanzen, vor allem Soja und Mais, in der Tiermast eingesetzt. Die Verbraucher erfahren davon nichts. Fleisch, Eier und Milch müssen nicht gekennzeichnet werden, wenn Gen-Pflanzen verfüttert werden. Auch das in der EU bislang geltende Verbot gentechnisch veränderter Lebensmittel ist in Gefahr. Die Konzerne müssen gestoppt werden.

Blockupy

Unter der Losung: „Nein zu Spaltung und Verarmung! Gemeinsam die EU-Krisenpolitik blockieren!“ demonstrierten am vergangenem Samstag etwa 600 Menschen im Rahmen der Blockupy-Herbstproteste vor der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg. Aufgerufen hatte das Nürnberger Sozialforum.

Tagung mit Sahra Wagenknecht

„No Taxes – Steuerflucht und Profite“ lautet das Thema unserer CBG-Tagung mit Sahra Wagenknecht:
30.10.2014, 18:30 Uhr
Düsseldorf, Bachstr. 145
Bürgerhaus Bilk in den
Düsseldorfer Arcaden
(S-Bahnhof Bilk)
Veranstalter: attac, Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie, ProSolidar.
Jetzt anmelden
info@ProSolidar.net

Sommeraktion 2014

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Wofür ProSolidar steht

ProSolidar bekennt sich ohne Wenn und Aber zur gesellschaftlichen Verantwortung für die Gewährleistung und Entwicklung menschenwürdiger Lebensgrundlagen unter Einschluss der Mitwelt sowie einer besseren Zukunft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Geldanlagen entzieht er in vollem Wissen um die kapitalistischen Gegebenheiten mit ihrem Zwang zur Anpassung die ihm überlassenen Gelder so weit wie nur irgend möglich den kapitalistischen Finanzströmen und lenkt sie direkt in ökologie- und sozialpolitische Projekte.

Erfolgreiche Entwicklung

In absoluten Euro-Beträgen entwickelte sich ProSolidar von 18,2 Tsd. Euro Einlagen netto im Jahr der Gründung (1994) auf 1,4 Mio. Euro Einlagen netto heute.
Und auch im Jahr 2013 legte ProSolidar bereits wieder um 143,7 Tsd. Euro brutto zu, was bei Rückzahlungen von 100 Tsd. Euro einen Netto-Anstieg von 43,7 Tsd. Euro ergibt.

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Konzerne an Schulen: Erlernte Verantwortungslosigkeit

Den Schulen in Deutschland geht es schlecht. Von den in der Regel gut finanzierten Gymnasien einmal abgesehen leiden viele Schulen unter chronisch klammen Kassen. Das wissen viele Konzerne für sich zu nutzen und bieten kostenlose Unterrichtsmaterialien für den Unterricht an. Wie weit der Einfluss von Unternehmen ins Bildungswesen reicht, haben eine Reihe von Studien in der letzten Zeit beleuchten können. Schon 2006 schlug die OECD in der PISA-Studie Alarm, dass 87,5 Prozent der 15-jährigen in Deutschland in der Schule Beeinflussung durch Banken und Konzerne ausgesetzt sind – der europäische Durchschnitt liegt bei 63,7 Prozent. Zumeist findet diese Beeinflussung durch Unterrichtsmaterialien statt. Die Schulbücher sind oft veraltet und wenig attraktiv aufgemacht, da kommen die von Werbeagenturen schick aufgemachten und kostenlosen Bücher von unternehmensnahen Stiftungen vielen LehrerInnen gerade recht. Dabei gilt die Aufmerksamkeit ganz klar den Fächern mit Bezug zu politischer Bildung oder den Sozialwissenschaften. So heißt es dann in einer Publikation der Bundesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft: „[…], dass der Sozialstaatsgedanke in der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren vielfach überstrapaziert worden ist und der Umbau der Sozialsysteme dringend notwendig geworden ist.“ Der Beutelsbacher Konsens, dass SchülerInnen Themen kontrovers und vielseitig behandeln sollen wird hier in den Wind geschlagen. Die Beeinflussung hört allerdings nicht bei den Schulbüchern auf. Vermehrt kommen auch direkt Konzernvertreter zu den SchülerInnen, im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Planspielen. Eines davon ist das Planspiel „Schulbanker“, in dem Teams aus SchülerInnen Ihre imaginären Banken möglichst profitabel führen sollen und sich gegen die anderen Teams behaupten müssen. Dabei geht es um Themen Kredite, Aktien oder Personalführung – bezeichnenderweise jedoch nicht im geringsten um soziale oder ökologische Folgen der eigenen Handlungen. Wer skrupellos agiert, gewinnt. Beste Gründe also, um die Konzerne aus den Schulen zu verbannen, denn gerade die kommenden Generationen müssen die großen Herausforderungen, wie Klimawandel oder den weltweiten Hunger bewältigen und dürfen nicht der Konkurrenz- und Profitlogik verfallen.

Finanzjongleure im Kreisverkehr

Goldman-Sachs und JP Morgan, zwei der großen Verursacher (und Gewinner) der aktuellen Wirtschaftskrise beweisen mal wieder, wie abstrus unserer Wirtschaftssystem doch ist. Wie unter anderem der Spiegel berichtete, wandten sich beide Investment-Banken in den letzten Jahren vermehrt der Rohstoffspekulation zu. Unter anderem stieg man groß in den Handel mit Aluminium ein. Jetzt kam heraus, dass Goldman und JP Morgan über Jahre die Preise für das allgegenwärtige Leichtmetall manipuliert haben. Der Trick dahinter könnte schon fast Satire sein. Beide kauften in gigantischen Mengen Aluminium und lagerten dieses ein, um die Preise für das Metall beliebig erhöhen oder senken zu können. Um die amerikanischen Aufsichtsbehörden nicht zu verärgern, welche eine maximale Lagerdauer für den Rohstoff vorsehen, wurde das Aluminium in regelmäßigen Abständen zwischen den verschiedenen Lagerstätten zirkuliert. Ein ewiger Fluss an LKW’s brachte Aluminium aus einem Lagerhaus und tauschte es vor Ort gegen anderes Aluminium, welches es dann wieder in einem anderen Lagerhaus abzuliefern galt, und so weiter, immerzu in einem riesigen Kreis.

Hier zeigt sich mal wieder, was für seltsame aber zerstörerische Formen das Streben nach Profit annehmen kann. Unmengen von LKW’s verpesten die Luft und Zerstören unsere natürlichen Ressourcen für einen Taschenspielertrick einiger Finanzgiganten. Genau solchen Machenschaften lässt sich mit einer Einlage bei ProSolidar das Geld entziehen. Einlagen bei ProSolidar nutzen direkt sozialpolitischen und ökologischen Projekten und helfen damit, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

Halbjahresbericht 2013

ProSolidar steht außer Konkurrenz im Vergleich zu anderen Fonds. Einerseits natürlich durch die Größenunterschiede – ProSolidar ist mit einer Netto-Einlagesumme von ca. 1,3 Millionen Euro im ein kleiner Fonds im Vergleich zu den riesigen Fonds der Banken, die sich im Milliardenbereich bewegen. Andererseits aber auch, weil ProSolidar auf die Jagd nach der Maximalrendite verzichtet und sich konsequent für ökologische und soziale Belange einsetzt. Immer nach unserem Motto: „Leben statt Profit“.

Diese unter den Geldrücklage- und Sparangeboten einzigartige Ausrichtung wird von immer mehr Menschen geschätzt:

>   Im ersten Halbjahr 2013 wurden 25 neue Einlagen im Wert von 57 Tsd. Euro bei ProSolidar gezeichnet.

>   5 Tsd. Euro wurden im gleichen Zeitraum fristgerecht zurückgezahlt

>   Die Zahl der EinlegerInnen wuchs auf 194 Personen an

>   Diese halten insgesamt 398 Anteile bei ProSolidar

 

Interessiert? Ausführliche und kostenlose Informationen an ProSolidar hier anfordern. Einlagen hier zeichnen.

Neuer isw-Report: Der Überfall der Banken

Das Münchener Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw) untersucht in seinem neuesten Report „Der Überfall der Banken“ die Entwicklungen in der Bankenbranche in den letzten Jahrzehnten. Der Bericht ist, wie beim isw üblich, randvoll mit eindrucksvollen Statistiken und erschreckenden Fakten. Dabei wird schnell überdeutlich, dass die Banken durch Ihre Größe und Ihre kompromisslose Jagd nach Renditesteigerung eine Gefahr für die Demokratie und die ganze Gesellschaft geworden sind. Das letzte Drittel der 36-Seitigen Broschüre beschäftigt sich dann mit Ansätzen für eine Regulierung der Finanzbranche und fordert mit Nachdruck eine Wende zu demokratischem und nachhaltigem Wirtschaften. Allen, die im Gewirr von Finanzprodukten, Credit-Default-Swaps und Ratingagenturen endlich einmal durchsteigen möchten, sei diese Broschüre ans Herz gelegt.

Die Broschüre kann von ProSolidar gegen eine Gebühr von 5,- Euro (3,50 Euro Schutzgebühr + 1,50 Euro Porto) bezogen werden. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an info@prosolidar.de – bitte vergessen Sie nicht uns für den Lastschrifteinzug Ihre Kontodaten mitzuteilen.

Vorsicht vor dem Boom

Nachhaltige Geldanlagen sind bei den Anlegern so populär wie noch nie. Immer mehr Menschen werden sich bewusst, dass die hohen Renditen der Finanzwelt auf dem Rücken von Mensch und Umwelt erkauft werden. Sie suchen nach alternativen Wegen, Ihr Geld anzulegen. Gut ein Fünftel aller Kapitalanlagen fällt heute unter die eine oder andere Definition von Nachhaltigkeit.

Genau hier wird es für den Anleger zunehmend schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn es gibt keinen allgemein akzeptierten Standard, was eine nachhaltige Geldanlage überhaupt ausmacht. Viele Banken orientieren sich am sogenannten „Best-in-class-Ansatz“ (Bester seiner Klasse). Dabei werden die Unternehmen einer Branche zum Anlageportfolio hinzugefügt, die am ehesten ökologischen und humanitären Standards gerecht werden. Die Nachhaltigkeit oder Schädlichkeit der Branche an sich gerät jedoch nicht auf den Prüfstand, damit weiterhin hohe Renditen eingefahren werden können. So kann es passieren, dass das Geld umweltbewusster Anleger, die in die Nachhaltigkeitsfonds von Großbanken investieren, zum Beispiel als Kredit bei einem Öl-Konzern landet!

Anders bei ProSolidar:

Nachhaltigkeit ist uns eine Herzensaufgabe und kein Marketinggimmick. Deshalb wird die gesamte Arbeit von ProSolidar ehrenamtlich erledigt. Statt Rendite an die EinlegerInnen auszuschütten, finanzieren sämtliche Erträge direkt ökologie- und sozialpolitische Projekte.

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DEUTSCHE BANK beteiligt an Landraub in Kambodscha und Laos

Nach einer Studie der Nichtregierungsorganisation GLOBAL WITNESS vom Mai 2013, über die auch der SPIEGEL berichtete, ist die Deutsche Bank in Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und Korruption um den vietnamesischen Konzern HOANG ANH GIA LAI (HAGL) involviert.

Die DEUTSCHE BANK hält Aktienanteile im Wert von mindestens 4,5 Millionen $ an HAGL– einem Konzern, dem vorgeworfen wird, Bauern in Kambodscha und Laos unter Einsatz von Gewalt und ohne jede Entschädigung von Ihrem Land zu vertreiben, sowie geschützte Waldflächen widerrechtlich in Beschlag zu nehmen, um Platz für den Kautschukanbau zu gewinnen. Durch Korruption und Lobbyarbeit (oft genug ein und dasselbe) gibt es bisher keine Sanktionen gegen HAGL, stattdessen erhält der Konzern mehr Freiräume zum Landkauf. Folge sind schwere ökologische Schäden durch die Rodung riesiger Flächen und entrechtete, traumatisierte Gemeinden.

Bei der DEUTSCHEN BANK sieht man derweil zu und streicht die Gewinne ein. Damit hält sich die DEUTSCHE BANK nicht einmal an Ihren eigenen Kodex zum „nachhaltigen Bankgeschäft“, mit dem sie den erlittenen in der Krise erlittenen Vertrauensverlust ausgleichen möchte. Darin gibt Sie sich eigentlich das Ziel vor, ökologisch und sozial Nachhaltig zu wirtschaften.

Den vollständigen Bericht von GLOBAL WITNESS gibt es auf Englisch unter:

http://www.globalwitness.org/rubberbarons/

Sommeraktion 2013: Jetzt beim Agio 50 Prozent sparen!

Im Zuge unserer Sommeraktion halbieren wir das bei Zeichnung bzw. Erhöhung einer Einlage anfallende Agio. Das Angebot gilt bis einschliesslich den 15. August 2013. Also jetzt Einlagen zeichnen oder erhöhen und beim Agio sparen.

Mehr Möglichkeiten durch Spareinlagen

Bei ProSolidar ist uns natürlich bewusst, dass die Finanzkrise nicht an den Menschen vorbeigeht.Durch sinkende Reallöhne und Hartz IV kommen viele erst gar nicht in die Situation, dass sie Geld zum Anlegen überhaben, Der Wille, etwas Gutes zu tun und sozial und ökologisch Verträglich mit seinem Geld umgehen zu wollen, hängt aber nicht von der dicke des Geldbeutels ab.

Darum bietet ProSolidar auch sogenannte Spareinlagen an. Ab 20,- Euro im Monat bei einer Mindestlaufzeit von 3 Jahren lässt sich ein Sparvertrag abschließen. Das läuft natürlich immer nach den strengen Richtlinien von ProSolidar zum ethisch verantwortlichen Umgang mit Geld. Das heißt, die Erträge aus der Einlage werden ohne Abzüge in umwelt- und sozialpolitische Projekte investiert.

Momentan laufen 28 Sparverträge bei ProSolidar mit einer jährlichen Einlagehöhe von insgesamt über 10 Tsd. Euro, Tendenz wachsend. Und wenn die gewünschte Laufzeit abgelaufen ist haben Sie die Wahl – das Ersparte ausgezahlt zu bekommen oder es in eine feste Einlage umzuwandeln, denn jede Einlage ermöglicht uns, soziale und ökologische Projekte und Organisationen stärker zu unterstützen. Und damit investieren sie in das wertvollste Gut – eine lebenswerte Zukunft.

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Zypern: Bankenrettung auf den falschen Schultern

Wie unter anderem der SPIEGEL berichtet, sollen zur Finanzierung des Schuldenausgleichs auf Zypern nun selbst die Ersparnisse von Kleinsparern mit einbezogen werden. Im Gespräch ist eine progressive Zwangsabgabe von allen zypriotischen Konten. Derweil haben die Banken Ihre Filialen geschlossen und alle Automaten gesperrt, um zu verhindern, dass die Bevölkerung Ihr Geld vor der Enteignung in Sicherheit bringt. Damit werden die Zyprioten direkt bestraft für eine Politik, an der sie nicht mitentscheiden konnten und an der nicht Sie, sondern Oligarchen, große Konzerne und lokale Politiker verdient haben.

Jahresergebnis 2012

ProSolidar ist kein Wirtschaftsfonds. Er setzt nicht auf das Erzielen von Maximalprofit auf Kosten aller, sondern auf eine ganz andere Rendite in Form von intakter Umwelt und friedlichen Zusammenlebens – auf eine Lebensrendite.

Von dieser besonderen Zielsetzung fühlen sich immer mehr Menschen angesprochen. Seit 1994 wurden trotz des kleinen aber wachsenden Fondsvolumens 270 Tsd. Euro für ökologie- und sozialpolitische Projekte ausgeschüttet. So auch im Jahr 2012: Das Jahresergebnis zeigt einmal mehr das Vertrauen, das die EinlegerInnen in das Konzept von ProSolidar haben:

>   232,2 Tsd. Euro wurden 2012 neu in den Fonds eingelegt.

>   50,3 Tsd. Euro flossen fristgerecht und verlustfrei an EinlegerInnen zurück.

>   Die Nettoeinlagen (Einlagen minus Rückzahlungen) stiegen in 2012 auf 1,25 Mio. Euro.

>   Die Zahl der EinlegerInnen ist erneut auf nun 186 angewachsen.

>   Sozial- und ökologiepolitische Projekte wurden in 2012 mit 25,7 Tsd. Euro finanziert.

 

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Aktiengeschäfte: Schöne, neue Welt

Geschrei und wildes Gestikulieren auf der Fläche, hektisches Telefonieren mit Anlegern und CEO’s am Rande, aalglatte Broker und Geschäftsleute: So stellen wir uns fast alle das Treiben an den Börsen vor. Wer nach Frankfurt fährt und sich dort umschaut wird solche Bilder sehen können. Und doch trügt der Schein: Ein Großteil des Aktiengeschäfts läuft längst völlig automatisiert, die Käufe und Verkäufe werden von Großrechnern geregelt, die Daten aus aller Welt analysieren und blitzschnell Millionen und Milliardenbeträge verschieben. Von Ethik und Moral, ja schon bei Börsianern eine Mangelware, verstehen sie nichts.

Ein kurzer Rückblick: In den 1970ern verblieb eine Aktie an der New Yorker Börse im Schnitt sechs Jahre in der selben Hand, ehe sie wieder verkauft wurde. Bis zum Jahr 2007 schrumpfte dieser Zeitraum auf ein Jahr. Im Hochfrequenzhandel liegt die durchschnittliche Haltedauer einer Aktie heute bei gerade einmal 22 Sekunden! Und gut 50 Prozent des Aktienhandels in Deutschland fällt in den Bereich des Hochfrequenzhandels. Dabei analysieren Großrechner ständig die wirtschaftliche Gesamtlage und aktuelle Nachrichten. Jede noch so kleine Nachricht kann eine Kauf- oder Verkaufentscheidung nach sich ziehen. Es geht darum, winzige Wertschwankungen bei den Aktien zu nutzen, oft unterhalb des Centbereichs. Die Auswirkungen können fatal sein, kein Mensch überprüft die Entscheidung der Computer. Das Wohl wir einer Maschine anvertraut, die ausschließlich darauf Programmiert ist, den Profit ihres Besitzers zu erhöhen. Bei Geschäften, bei denen selbst hartgesottene Börsianer Albträume bekommen, ist beim rechnergestützten Hochfrequenzhandel noch lange nicht die Fahnenstange erreicht.

Als zum Beispiel Unbekannte im Anfang 2013 den Twitteraccount eines amerikanischen Nachrichtensenders hackten und die Falschmeldung veröffentlichten, es habe mehrere Explosionen im Weißen Haus gegeben, reagierten die Rechner sofort. Innerhalb von Sekunden brach der DowJones-Index um hundert Punkte ein, weil die Rechner nicht zwischen einer Ente und echten Nachrichten unterscheiden konnten. Als die Aktion aufflog, normalisierte sich der Kurs umgehend wieder, nur waren zwischenzeitlich etliche Existenzen ruiniert worden.

Der Hochfrequenzhandel verkörpert das kapitalistische Prinzip für Profit über Leichen zu gehen in Reinform. Auf der Jagd nach immer höherenRenditen werden soziale und ökologische Standards über Bord geworfen. Dazu eine Alternative zu bieten ist ProSolidar angetreten. Die Einlagen bei ProSolidar werden dem kapitalistischen Geldkreislauf so weit wie möglich entzogen und finanzieren stattdessen ökologie- und sozialpolitische Projekte. Daher unser Motto: „Leben statt Profit“.

GOLDMAN SACHS lässt Geld drucken

Die Entscheidung der EZB, Geld zu drucken und Krisen-Staaten „unbegrenzt“ mit frischem Euros zu versorgen, ist ein Konzept des Finanzmolochs GOLDMAN SACHS. Offenbar spekuliert der US-amerikanische Profitjäger auf Inflation. In der großen Krise von 1923 mit ihrer Hyperinflation wurde ebenfalls unbegrenzt Geld gedruckt. Damals konnte die Krise erst beendet werden, als die Notenpressen gestoppt wurde.

Angeschmissen wurde die europäische Notenpresse von Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Gegen massive Widerstände aus der Politik. Doch Draghi wusste, was er tat, war er doch vor wenigen Jahren noch Vizepräsident von GOLDMAN SACHS.

GOLDMAN SACHS verfügt über Gelder in Billionenhöhe und greift mit mehr als 30.000 Beschäftigten immer stärker in den Gang der Welt ein. Stets, um die Profite der eigenen Geldgeber, der Riege der Ultra-Reichen, zu mehren.

Niemand ist offenbar in der Lage, diesen Finanzmoloch zu kontrollieren. Im Gegenteil, GOLDMAN SACHS hat immer stärker die Finanzen der Weltwirtschaft unter Kontrolle. Mark Carney von GOLDMAN SACHS ist Chef der Canadischen Notenbank, Mario DRAGHI von GOLDMAN SACHS leitet die Europäische Zentralbank und in den USA wird von GOLDMAN SACHS als GOVERNMENT SACHS gesprochen, weil die Verbindungen zur Regierung derartig eng sind. Unter Präsident Bush stellte GOLDMAN SACHS mit Henry Paulson beispielsweise den Finanzminister. Jim O’Neill von GOLDMAN SACHS soll jetzt Chef der Britischen Notenbank werden.

GOLDMAN SACHS steuert europäische Finanzkrise

Wussten Sie, das der neue Präsident Italiens, Mario Monti, Berater bei der Bank ist, die Griechenland überhaupt erst richtig in die Krise gestürzt hat, um dann damit Extra-Profite zu machen?

Wussten Sie, dass Alexander Dibelius, der Deutschland-Chef von GLODMAN SACHS, „Kanzlerin Merkel immer wieder bei Fragen zur Verfügung steht“? Und dass die Kanzlerin Ottmar Issing von GOLDMAN SACHS zum Vorsitzenden der „Expertengruppe Neue Finanzarchitektur machte“?

GOLDMAN SACHS, die US-amerikanische Bank, die mit Hedgefonds die Welt zu Gunsten der Ultra-Reichen ausplündert, hat mit hohen Krediten die Krise von Griechenland vorsätzlich und wissentlich angeheizt, um dann am Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft Rekord-Profite zu machen. In Grund und Boden spekulieren nennt man das.

Laut der Deutschen Mittelsstandsnachrichten „ist mit Mario Monti erstmals ein hochrangiger Vertreter der Finanzindustrie zum Regierungschef eines europäischen Landes aufgestiegen“. Monti ist nach wie vor „Internationaler Berater“ bei GOLDMAN SACHS. Aber auch Romano Prodi, der ehemalige Ministerpräsident Italiens kam aus dem Stall von GOLDMAN SACHS.

Doch nicht nur die italienische Regierung ist mit GOLDMAN SACHS verbunden, auch Mario Draghi, der Chef der EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK, gehört zur Mannschaft des US-amerikanischen Profit-Jägers. Draghi war bis 2005 Vizepräsident von GOLMAN.

Imagekampagne der DEUTSCHEN BANK

Im SPIEGEL und anderen großen Magazinen, die sich an die „Zielgruppe“ der GeldanlegerInnen wenden, fallen die großformatigen Anzeigen der DEUTSCHEN BANK ins Auge. Dort stehen – um maximales Vertrauen zu erwecken, scheinbar mit Füllfederhalter geschrieben – so Sätze wie „Die Kunst ist es, jedes Vermögen mit dem Respekt zu behandeln, als wäre es das eigene.“ Darunter als angeblicher Absender Robert Foglia, 40, und andere Namen. Allesamt angeblich Anlageberater bei der DEUTSCHEN BANK.

Die Deutsche Bank versucht so, das schlechte Image ihres Investmentgeschäfts wegzuwaschen, dass sich in den letzten Jahren und Monaten aufgebaut hat mit immer neuen Skandalen in ihrem Beratungsgewerbe. Das Vertrauen der AnlegerInnen ist offenkundig am Schwinden. Jetzt soll Werbe-Manipulation helfen.

Fakt ist jedoch: Die Spekulation ist geblieben und ein Anlageberater bei der DEUTSCHEN BANK muss die vorgegebenen Profit-Ziele des Finanzkonzerns realisieren. Das steht aber natürlich nicht in den Anzeigen. Papier ist halt geduldig.

Klageflut gegen Banken

Der Frankfurter Landgerichtspräsident stellte fest, dass die sogenannten Banksachen im Jahr 2011 gegenüber dem Jahr 2010 erneut erheblich angestiegen seien: Um 86 Prozent auf 2.284 Verfahren. Die Kläger seien Bankkunden, die sich ungenau, nicht ausreichend oder sogar falsch beraten fühlen. (Nach FAZ v. 20. Juni 2012)

Stern: Reiche sollen zahlen

Der Stern Ausg. 32/2012 liefert auf zehn Seiten einen detaillierten Überblick darüber, wie die Reichen in Europa ihre unvorstellbaren Vermögen auf Kosten der Allgemeinheit ausbauen. In allen Ländern betragen die Vermögen der Ultra-Reichen ein Vielfaches der Staatsschulden. In Deutschland etwa hat der Staat 2,2 Billionen Schulden, die Reichen besitzen rund die vierfache Summe. Um den drohenden Zusammenbruch der Staatshaushalte zu verhindern werden jedoch nicht die Reichen angegangen, sondern die Armen. Hartz IV-EmpfängerInnen und abhängig Beschäftigte – sie werden immer mehr zur Kasse gebeten, sie müssen auf immer mehr soziale Leistungen verzichten. Fazit des Stern: „Ohne das Geld der Wohlhabenden ist Europa nicht zu retten.“

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