Alternatives Investment: Wunsch & Wirklichkeit

Das ist ein Dilemma: „Eine tolle Rendite und dabei ein gutes Gewissen haben – das wollen viele Deutsche. Eine Umfrage des Instituts für Markt, Umwelt und Gesellschaft (imug) hat bei 44 Prozent der Befragten dieses Interesse festgestellt. Für über ein Drittel der Befragten ist sozial-ökologisches Engagement ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Fonds.“ (Stiftung Warentest/Finanztest) Doch dieser Wunsch ist unerfüllbar, denn Rendite ist immer nur mit Ausbeutung möglich. „Gute Gewinne“ schaffen einzig Arbeiter, die keinen gerechten Lohn erhalten und unter miserablen Arbeitsbedingungen arbeiten oder aber die Plünderung (Zerstörung) der Umwelt. Wenn ein Unternehmen also tatsächlich sozial-ökologisch vorbildlich arbeitet, kann es keine „tolle Rendite“ ausschütten.
Außerdem ist das von imug ermittelte Ergebnis sowieso Selbstbetrug. „Nicht einmal 1 Prozent der Befragten hat tatsächlich in einen Ökofonds investiert.“ Die AnlegerInnen mit dem sozial-ökologischen Gewissen geben sich also nicht einmal ansatzweise die Mühe, ihrem Anspruch gerecht zu werden. „Als Grund gaben die Anleger an, dass sie nicht wüssten, woher sie Informationen über grüne Geldanlage bekommen können.“ Sie behaupten, sie wüssten nicht, wie sie es machen sollen.
Nun ja, da kann auch nicht sehr viel Ehrgeiz dahinter stecken. Es ist wohl doch vielmehr so, dass letztendlich doch dem Renditewunsch der Vorzug gegeben wird und hinsichtlich des damit verbundenen sozial-ökologischen Raubbaus die Augen zugekniffen werden. Anders lässt es sich nicht erklären, dass die stinknormalen Geldanlagen explodieren und selbst die unter falscher Flagge segelnden „ethsiochen“, „grünen, „alternativen etc. Geldanlagen ein Nischendasein führen. Noch hat die grüne Fondssparte – je nach Schätzung – nur einen Marktanteil von ein bis maximal zehn Prozent.
Wer allerdings tatsächlich ernsthaft daran interessiert ist, sozial-ökologisch verantwortungsbewusst zu investieren, wird immer Geldanlage-Möglichkeiten wie etwa die von ProSolidar finden.

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